Gesprächsabend mit Dr. Heide Rezepa-Zabel auf Mallorca
Das Schweizer Auktionshaus Rapp lädt auf Mallorca zu einem besonderen Gesprächsabend rund um Schmuck, Sammlungen und den internationalen Markt aussergewöhnlicher Objekte ein.
Im Mittelpunkt des Abends steht Dr. Heide Rezepa-Zabel, renommierte Schmuckhistorikerin und einem breiten Publikum aus der ZDF-Sendung Bares für Rares bekannt. Gemeinsam mit Marianne Rapp Ohmann, Inhaberin des Auktionshauses Rapp, sowie einem erfahrenen Privatsammler spricht sie über die Entwicklung des internationalen Marktes für Schmuck, Uhren und private Sammlungen.
Viele Sammler stellen sich die Frage, welche Bedeutung ihre Stücke heute haben und wie sie sich im aktuellen Marktumfeld einordnen lassen. Der Gesprächsabend bietet Einblicke in diese Themen und lädt zu persönlichem Austausch ein.
Der Anlass findet im kleinen, persönlich eingeladenen Kreis im St. Regis Mardavall Mallorca Resort statt und wird mit einem Apéritif und persönlichem Austausch auf der Terrasse des Resorts abgerundet.
Eine Anmeldung ist online über Eventfrog oder persönlich per E-Mail oder Telefon möglich.
Seit über 55 Jahren begleitet das Auktionshaus Rapp Sammler und Eigentümer weltweit beim Verkauf und bei der Bewertung aussergewöhnlicher Objekte. Neben dem Gesprächsabend finden auf Mallorca auch persönliche Expertentage statt, bei denen Schmuckstücke, Uhren, Designertaschen oder Münzen diskret begutachtet werden können. Jetzt zum Expertentag anmelden
Der Käfer müsste auf allen Briefmarken rot sein, dieser Bogen von Pro Juventute ist dank seines Druckfehlers besonders wertvoll.
An der diesjährigen Briefmarkenauktion des Auktionshauses Rapp in Wil hat sich gezeigt, welchen Einfluss ein deutlich erkennbarer Druckfehler auf den Wert eines Briefmarkenbogens haben kann. So wurde am Mittwoch ein vollständiger Pro-Juventute-Bogen aus dem Jahr 1953 für stolze 27’500 Franken versteigert, wie das Auktionshaus in einer Mitteilung schreibt. Bei seiner Ausgabe lag der Preis noch bei acht Franken – 5,60 Franken für die Frankatur zuzüglich eines Spendenbeitrags.
Der Briefmarkenbogen enthält Marken zu 30 und 20 Rappen, die mit Schmetterlingen und Käfern gestaltet sind. Das Besondere daran: Bei vier Marken fehlt der rote Farbauftrag, was die Käfermotive deutlich blasser erscheinen lässt. Dieser lokale Ausfall auf der Druckplatte blieb trotz der damals üblichen manuellen Kontrolle in Bern unentdeckt. Es ist das einzig bekannte vollständige Exemplar und gerade deshalb für Sammlerinnen und Sammler von grossem Interesse.
Seltene Marken bleiben gefragt
Neben diesem Fehldruck fanden am Dienstag und Mittwoch weitere ausgesuchte Schweizer Raritäten neue Besitzer. Ein Zehner-Streifen der «Zürich 6 Rappen» wechselte für 30’000 Franken den Besitzer, ein Zehner-Block der «Rayon III» erzielte 35’000 Franken. Beide Einheiten stammen aus frühen Ausgaben der Schweizer Bundespost.
Marianne Rapp Ohmann, Inhaberin des Auktionshauses Rapp, ist mit den Resultaten der Auktion zufrieden. «Seltene Schweizer Marken und Einheiten in aussergewöhnlicher Erhaltung sowie klar dokumentierte Spezialitäten finden weiterhin eine stabile Nachfrage und erzielen entsprechend gute Preise», sagt sie.
Rapp feiert 55 Jahre mit Auktion
Das Auktionshaus Rapp mit Repräsentanz in Zürich gehört zu den weltweit führenden Häusern für Briefmarken- und Münzenauktionen. In den vergangenen Jahren hat sich sein Angebot auf den wachsenden Luxusmarkt ausgeweitet, dazu gehören Schmuck, Uhren und Handtaschen.
Anlässlich der 55-jährigen Geschäftstätigkeit führt das Auktionshaus diese Woche eine Jubiläumsauktion durch. Ein Grossteil der mehreren Tausend Lose wird online angeboten, von Dienstag bis Donnerstag können Interessierte zudem live im Auktionssaal mitbieten.