Naturperlen und Zuchtperlen im Fokus – Inside the Pearl bei Rapp

Naturperlen und Zuchtperlen im Fokus – Inside the Pearl bei Rapp

Über 60 Gäste erlebten in der Rapp Collectors Lounge einen inspirierenden Abend rund um Naturperlen, Zuchtperlen und ihre heutige Bedeutung im Sammler- und Marktumfeld. Im Zentrum standen Qualität, Seltenheit, Lüster und die entscheidenden Kriterien für langfristige Werthaltigkeit. Unser Gemmologe Dr. Fabian Schmitz zeigte fundiert und praxisnah, worauf es bei der Beurteilung wirklich ankommt. Eine kuratierte Perlenausstellung mit Schmuckstücken von der Antike bis in die Neuzeit machte die Entwicklung und zeitlose Faszination der Perle eindrücklich sichtbar.Begleitet wurde der Abend von ausgewählten Champagnern von Laurent Perrier, präsentiert von Jürgen Janokowski, in Zusammenarbeit mit Simon Müller von der Champagner- und Weinhandlung Taninum. Wir danken allen Mitwirkenden sowie den über 60 Gästen für das grossartige Feedback und den lebendigen Austausch. Ein Abend, der deutlich machte: Perlen sind Natur, Geschichte und bleibender Wert zugleich.

Der Käfer müsste auf allen Briefmarken rot sein, dieser Bogen von Pro Juventute ist dank seines Druckfehlers besonders wertvoll.

An der diesjährigen Briefmarkenauktion des Auktionshauses Rapp in Wil hat sich gezeigt, welchen Einfluss ein deutlich erkennbarer Druckfehler auf den Wert eines Briefmarkenbogens haben kann. So wurde am Mittwoch ein vollständiger Pro-Juventute-Bogen aus dem Jahr 1953 für stolze 27’500 Franken versteigert, wie das Auktionshaus in einer Mitteilung schreibt. Bei seiner Ausgabe lag der Preis noch bei acht Franken – 5,60 Franken für die Frankatur zuzüglich eines Spendenbeitrags.

Der Briefmarkenbogen enthält Marken zu 30 und 20 Rappen, die mit Schmetterlingen und Käfern gestaltet sind. Das Besondere daran: Bei vier Marken fehlt der rote Farbauftrag, was die Käfermotive deutlich blasser erscheinen lässt. Dieser lokale Ausfall auf der Druckplatte blieb trotz der damals üblichen manuellen Kontrolle in Bern unentdeckt. Es ist das einzig bekannte vollständige Exemplar und gerade deshalb für Sammlerinnen und Sammler von grossem Interesse.

Seltene Marken bleiben gefragt

Neben diesem Fehldruck fanden am Dienstag und Mittwoch weitere ausgesuchte Schweizer Raritäten neue Besitzer. Ein Zehner-Streifen der «Zürich 6 Rappen» wechselte für 30’000 Franken den Besitzer, ein Zehner-Block der «Rayon III» erzielte 35’000 Franken. Beide Einheiten stammen aus frühen Ausgaben der Schweizer Bundespost.

Marianne Rapp Ohmann, Inhaberin des Auktionshauses Rapp, ist mit den Resultaten der Auktion zufrieden. «Seltene Schweizer Marken und Einheiten in aussergewöhnlicher Erhaltung sowie klar dokumentierte Spezialitäten finden weiterhin eine stabile Nachfrage und erzielen entsprechend gute Preise», sagt sie.

Rapp feiert 55 Jahre mit Auktion

Das Auktionshaus Rapp mit Repräsentanz in Zürich gehört zu den weltweit führenden Häusern für Briefmarken- und Münzenauktionen. In den vergangenen Jahren hat sich sein Angebot auf den wachsenden Luxusmarkt ausgeweitet, dazu gehören Schmuck, Uhren und Handtaschen.

Anlässlich der 55-jährigen Geschäftstätigkeit führt das Auktionshaus diese Woche eine Jubiläumsauktion durch. Ein Grossteil der mehreren Tausend Lose wird online angeboten, von Dienstag bis Donnerstag können Interessierte zudem live im Auktionssaal mitbieten.

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